11. April 2011

?Aufbruch in ein Zeitalter erneuerbarer Energien? DIE LINKE. Fraktion im Landtag Nordrhein-Westfalen

Als ?eine großartige Chance für Arnsberg und für ganz NRW? bewertet die Fraktionsvorsitzende der LINKEN, Bärbel Beuermann, das Ergebnis der gestern vorgestellten Machbarkeitsstudie ?Potentiale Erneuerbarer Energien im Regierungsbezirk Arnsberg?. Die Studie kommt unter anderem zu dem Schluss, dass der Ausstoß von Kohlendioxid bei der Stromerzeugung realistisch um 27 Prozent gesenkt werden kann.

Beuermann, selbst ehemaliges Mitglied des Regionalrates Arnsberg, hatte an der Sitzung teilgenommen, in der die Studie vorgestellt wurde. Der Regionalrat forderte die Bezirksregierung einstimmig auf, umgehend ein Aktionsprogramm mit konkreten, schnell und einfach umzusetzenden Maßnahmen zu entwickeln, um die aufgezeigten Potentiale zu nutzen. ?DIE LINKE unterstützt diesen Plan ohne jeden Vorbehalt?, erklärte Beuermann, ?er zeigt ganz eindringlich die Notwendigkeit und die Machbarkeit eines Aufbruchs in ein Zeitalter der erneuerbaren Energien.?

Werden die in der Studie aufgezeigten und vom Regionalrat geforderten Maßnahmen ergriffen, lässt sich beispielsweise der Anteil regenerativer Energien an der Stromerzeugung im Bezirk Arnsberg von derzeit 7,8 auf 30 Prozent im Jahr 2020 steigern. Dadurch entstünden bis zu 1500 zusätzliche Arbeitsplätze in der Region, der finanzielle Nutzen der Kommunen beliefe sich über 20 Jahre gerechnet auf 4,5 Milliarden Euro. Arnsberg verfügt ?über das grundsätzliche Potenzial, seinen regionalen Strombedarf zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien zu decken?, heißt es in dem einstimmig angenommenen Entschließungsantrag. ?Damit ist Arnsberg auf bestem Wege, eine richtungweisende Modellregion für NRW und ganz Deutschland zu werden?, stellt Beuermann fest.