1. Juni 2017

DIE LINKE im RVR begrüßt Studie zum Radschnellweg Mittleres Ruhrgebiet Radschnellweg RS 2 würde weitere Verbesserungen nicht nur für Radverkehr bringen

Die Fraktion DIE LINKE im Regionalverband Ruhr (RVR) begrüßt die Ergebnisse der Studie für den Radschnellweg RS 2 von Essen über Bottrop nach Gladbeck. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass der Radweg machbar ist, verkehrspolitisch auch zur Entlastung der B 224 Sinn macht und schlägt eine Streckenführung vor.

„Wir finden es gut, dass nach dem RS 1 nun auch die Planung für den RS 2 vorankommt,“ so Wolfgang Freye, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im RVR. „Dabei halten wir die Trassenführung in den Abschnitten von Essen nach Bottrop und in Gladbeck für ausgesprochen gut gelöst. Der Radweg führt dort getrennt von anderen Verkehrswegen über alte Bahndämme, so dass der Anspruch einer kreuzungsfreien Trassenführung in ausreichender Breite voll erfüllt wird. Über die Trassenführung in Bottrop selbst muss noch einmal geredet werden, gar nicht so sehr, weil in der Bottroper City Parkstreifen wegfallen müssten, sondern weil die Kreuzungsfreiheit teilweise doch deutlich eingeschränkt ist. Insgesamt wird der RS 2 verkehrspolitisch jedoch deutliche Fortschritte bringen.“

Die Fraktion DIE LINKE im RVR hält eine erneute Überprüfung der Vorschläge des ADFC für sinnvoll, der in Bottrop eine Nutzung der alten Zechenbahn im Bereich Horster Straße vorgeschlagen hat. Darüber hinaus fordert sie die neuen, schwarz-gelben Koalitionspartner im Land NRW auf, die Planung und Realisierung des RS 1 und des RS 2 im Ruhrgebiet nicht zu blockieren.

„Die FDP hat im RVR die geplanten Radschnellwege stets abgelehnt,“ so Wolfgang Freye abschließend. „Dabei sind sie Vorzeigeprojekte für die Region, die für den tiefgreifenden Strukturwandel im Ruhrgebiet stehen und die Region verkehrspolitisch nach vorne bringen würden.“