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Eleonore Lubitz

Alle Schulen müssen „Talentschulen“ werden …: DIE LINKE Fraktion im RVR fordert Fortschreibung des Eckpunktepapiers „Quartiersentwicklung“

Zum Themenforum Bildung, das im Rahmen der Ruhr-Konferenz am 2. Mai in der Veltins-Arena in Gelsenkirchen mit rund 300 Expert*innen stattgefunden hat, erinnert die Fraktion DIE LINKE im Regionalverband Ruhr (RVR) an das Eckpunktepapier „Quartiersentwicklung und Bildungsmanagement im Ruhrgebiet – Armutskreisläufe durchbrechen, potenzialorientiert und integriert handeln“, dass der RVR auch als Diskussionsgrundlage zum Themenforum eingebracht hatte. Das Papier wurde vom Referat für Bildung und Soziales des Regionalverbandes Ruhr gemeinsam mit vielen Akteur*innen erarbeitet. Auch die Fraktion DIE LINKE hat es unterstützt.

„Die Fraktion DIE LINKE im RVR begrüßt es ausdrücklich, dass beim Themenforum erste Schritte und Maßnahmen zur Verbesserung der Bildungssituation gerade in ärmeren Vierteln angekündigt worden sind,“ so Eleonore Lubitz, Stellvertretende Fraktionsvorsitzende.

Geplant sind eine Sozialindexierung bei der Zuweisung neuer Lehrerstellen, Zuschüsse für Kommunen mit „problematischen Stadtteilen“ und finanzielle Anreize für Lehrer*innen inklusive einer optimierten Versetzungsmöglichkeit. Weiterhin sollen gezielt Schulmodellregionen, wie z.B. Duisburg Marxloh, zuerst und gesondert gefördert werden.

„Es muss aber einerseits verhindert werden, dass finanzielle Mittel nach dem Gießkannenprinzip ausgeschüttet werden, die nicht dort ankommen, wo sie wirklich gebraucht werden,“ so Eleonore Lubitz weiter. „Gleichzeitig muss sichergestellt werden, dass nicht nur ein paar wenige ‚Talentschulen‘ als Leuchtturmprojekte in einzelnen Stadtteilen gefördert werden, sondern bildungsfördernde Maßnahmen flächendeckend allen Kindern zur Verfügung stehen. Das fordert auch das Eckpunktepapier des RVR zur Quartiersentwicklung.“

DIE LINKE im RVR erwartet Antworten, ob es bei den drei im Themenforum nun genannten und konkretisierten Ansätzen bleibt, oder auch weitere Vorschläge aus dem Eckpunktepapier des RVR zur „Quartiersentwicklung“ berücksichtigt werden.


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