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Wolfgang Freye

LINKE im RVR gegen Bebauung der Icktener Straße

Verbandsversammlung für die Änderung des Regionalen Flächennutzungsplanes

 

Die Fraktion DIE LINKE im Regionalverband Ruhr (RVR) hat am Freitag als einzige Fraktion in der Verbandsversammlung des RVR gegen die Stellungnahme zur Änderung des Regionalen Flächennutzungsplanes (RFNP) an der Icktener Straße gestimmt. Mit diesem Beschluss hat die Verbandsversammlung des RVR deutlich gemacht, dass von dieser Seite keine Einwände gegen die Änderung RFNP und damit gegen die Aufstellung des Bebauungsplanes für die Umsetzung eines Wohnbauprojektes auf der ehemaligen Tennisanlage in Kettwig zu erwarten sind.

Wolfgang Freye, Fraktionsvorsitzender der Fraktion DIE LINKE im RVR dazu: „Mit ihrem ‚Nein‘‘ hat die Fraktion DIE LINKE im RVR sich hinter die Stellungnahme des Beirates der Unteren Landschaftsschutzbehörde, die Interessengemeinschaft Ickten und den Beschluss der Bezirksvertretung IX gestellt. Verwundet hat uns das Stimmverhalten der Grünen Fraktion in der Verbandsversammlung. Sie hat nämlich zugestimmt, bei Enthaltung der zwei Grünen Vertreter aus Essen. Im Essener Rat haben die Grünen noch in der letzten Sitzung beantragt, alle Flächen in Landschaftsschutzgebieten, die im Bürgerforum ,Wo wollen wir wohnen?‘ mit der Priorität 1 und 2 bewertet wurden, aus der weiteren Prüfung durch die Verwaltung herauszunehmen. Nach diesem Kriterium dürfte auch die Fläche an der Icktener Straße nicht bebaut werden. Anscheinend nehmen die Grünen ihre eigenen Vorgaben dann doch nicht so ganz ernst. Da kann man nur sagen: Hier wird mit zweierlei Maß gemessen.“

DIE LINKE lehnte die Änderung des RFNP ab, der an der Icktener Straße derzeit ein Grüngebiet festlegt, weil der ehemalige Tennisplatz am Rande eines Landschaftsschutzgebietes liegt und auch nach Aussagen aus der Essener Verwaltung die Bebauung der Fläche mit gerade mal 25 Wohneinheiten in keinem Verhältnis zum hohen Aufwand steht. Sinnvoller wäre eine vollständige Renaturierung der Flächen an einem Bachlauf und die Freilegung des Bachlaufes, der teilweise verrohrt ist.

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