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DIE LINKE. im Regionalverband Ruhr: Pressemitteilungen

RRX endlich bauen und nicht vorab ?kastrieren? Kleinere Züge, weniger Sitzplätze und Haltestellen inakzeptabel

Aus Sicht der Fraktion DIE LINKE im Regionalverband Ruhr (RVR) sind die derzeitigen Planungen der Bahn zum Rhein-Ruhr-Express (RRX) nicht annehmbar. Mit dem RRX sollte nicht nur eine Beschleunigung des Schienenverkehrs an Rhein und Ruhr, zwischen Dortmund und Köln, verbunden sein, sondern auch eine Erhöhung der schon jetzt in Stoßzeiten zu geringen Kapazitäten.

Jetzt will die Bahn die dafür notwendige Dreigleisigkeit zwischen Dortmund und Köln weitgehend streichen und stattdessen nur noch einstöckige Wagen einsetzen und mehrere Haltestellen streichen, um kürzere Umsteigezeiten zu erzielen und so vier Bahnen pro Stunde einsetzen zu können.

?Wenn die Planungen der Bahn für den RRX so umgesetzt werden, kann von einer Verbesserung des Öffentlichen Nahverkehrs im Raum Rhein-Ruhr nicht mehr die Rede sein?, so <personname>Wolfgang Freye</personname>, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Regionalverband Ruhr. ?Hintergrund der Planungsänderungen  ist offensichtlich, dass durch die Kostenexplosion bei Stuttgart 21 der Bahn die Investitionsmittel fehlen. Wir sind dafür, dass der RRX so schnell wie möglich in der ursprünglich geplanten Form mit vier Zügen pro Stunde und den bisherigen Haltepunkten des Regionalexpresses (RE) umgesetzt wird. In dieser Richtung muss auch die Landesregierung endlich mehr Druck aufbauen.?

Nach Ansicht der Fraktion DIE LINKE im RVR kann nur eine wirkliche Verbesserung des Angebotes im Öffentlichen Nahverkehr zur Lösung der Verkehrsprobleme im Ruhrgebiet und zum Umstieg vom Auto beitragen. Wenn dem mit dem RRX geplanten Zuwachs von Fahrgästen um 25 % Einsparungen bei den zur Verfügung stehenden Sitzplätzen und die Streichung der Haltepunkte in Köln-Mülheim und Düsseldorf-Benrath sowie der Halbierung der Halte in Bochum-Wattenscheid gegenüber stehen, ist dieses Ziel nicht zu erreichen.

Gerade das Chaos bei der Bahn in den letzten Wochen hat gezeigt, das Netz für den Regional ? und S ? Bahnverkehr ist dringend sanierungsbedürftig. Bei einem pünktlichen, zuverlässigen und sauberen Regionalverkehr steigen auch mehr Menschen von der Straße auf die Schiene um und das ganz ohne RRX.

 

 


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