Die Linke im RVR: Reden

Fortschreibung des Gleichstellungsplans 2026 - 2030 zur Gleichstellung von Frauen und Männern beim RVR inkl. Abschlussbericht zur Umsetzung des Gleichstellungsplans 2020 – 2025

Fraktion Die Linke, Monetta Marchiano

Rede von Monetta Marchiano auf der konstituierenden Sitzung der Verbandsversammlung am 28.11.2025

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir halten seitens der Linken den Gleichstellungsplan des Verbandes für absolut essenziell.

Wie bereits vom Regionaldirektor Garrelt Duin gesagt, ist weder die Gleichstellungsbeauftragte des Verbandes da, weil sie sich im Mutterschutz befindet, noch ihre Stellvertretungen können heute anwesend sein. Das heißt, es kann heute niemand aus fachlicher Sicht darüber berichten und ggf. Fragen beantworten.

Wir haben uns die einzelnen Punkte des Abschlussplans und der Fortschreibung genau angesehen und finden sie alle extrem wichtig. Deshalb sehen wir auch die Notwendigkeit, sich dazu in den betreffenden Fachausschüssen auszutauschen, offene Fragen zu klären. 

Deshalb melden wir heute hier Beratungsbedarf an und bitten um die Verweisung in die Fachausschüsse. 

Dort wäre es sinnvoll einzelne Punkte nochmal zu evaluieren und dann zu ggf. auch noch einmal zu überarbeiten, denn gerade, wenn es um die Zukunft in der Gleichstellung geht, müssen wir da noch einmal ran. Ein Beispiel ist hier die Frage der Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch die Schaffung von Kinderbetreuungsangeboten. 

Und nun nochmal zur AfD und ihrem Redebeitrag zur Ablehnung des Plans: 

Wenn ich mir ihre Fraktion anschaue, dann glaube ich nicht, dass wir eine Männerquote benötigen, um Gleichstellung herzustellen, denn dafür sind Sie viel zu viele.

 

Anmerkung: von 19 Abgeordneten der AfD-Fraktion sind drei Mitglieder Frauen, zwei waren bei der Rede anwesend

 

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