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Brücke Berthold-Beitz-Boulevard beschlossen Verbandsversammlung des RVR gibt grünes Licht und finanziert

Die Fraktion DIE LINKE im Regionalverband Ruhr (RVR) begrüßt den heutigen Beschluss der Verbandsversammlung zur Brücke über den Berthold-Beitz-Boulevard im Essener Westen. Das Ruhrparlament hat beschlossen, dass der Verband den gesamten Eigenanteil in Höhe von 600.000 Euro für den Bau der sechs Meter breiten Brücke über den Berthold-Beitz-Boulevard trägt. Jetzt können die Ausführungsplanungen beginnen.

„Mit diesem Beschluss hat eine jahrelange Diskussion endlich ein gutes Ende gefunden,“ so Wolfgang Freye, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im RVR. „Eigentlich war der Bau schon längst beschlossen, durch die Planung zum Radschnellweg RS 1 muss die Brücke jedoch breiter geplant werden. Das hat auch zu erneuten Diskussionen um die Finanzierung geführt, die nun endlich abgeschlossen sind. Die Radfahrer und ihre Verbände haben allen Grund zur Freude!“

Die Brücke über den Berthold-Beitz-Boulevard ist ein wichtiger Lückenschluss zwischen Krupp-Park und Universität. Ursprünglich war eine Breite von vier Metern vorgesehen, jetzt wird sie sechs Meter breit, so dass zwei Fahrspuren von je zwei Meter und eine Fußgängerweg möglich sind. Die Kosten für Planung und Bau belaufen sich auf rund 2,9 Millionen Euro. Das Land NRW übernimmt 80 Prozent der Aufwendungen im Rahmen des Regionalen Wirtschaftsförderungsprogramms (RWP).

„Durch den Brückenbau wird ein möglicher Gefahrenpunkt für die Radfahrer geschlossen,“ so Wolfgang Freye weiter. „Bislang müssen Radfahrer, die den Radweg zwischen Essen und Mülheim nutzen, nämlich die Trasse verlassen und den stark frequentierten Berthold-Beitz-Boulevard überqueren.“

Der Radschnellweg Ruhr ist das infrastrukturelle Aushängeschild der Metropole Ruhr. Mit einer mehr als 100 Kilometer langen Trasse wird er ab 2020 die Städte zwischen Duisburg und Hamm verbinden. In seinem Einzugsbereich leben 1,7 Millionen Menschen. Mehr als 400.000 Arbeitsplätze liegen entlang des RS1. Mit der Trasse sollen mehr Pendler aufs Rad umsteigen als in jeder anderen Region Deutschlands.


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