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DIE LINKE. im RVR, Wolfgang Freye und Fraktion

DIE LINKE im RVR lehnt Regionalplanänderung Marl ab

Jahnwald und die dazugehörigen Freiflächen müssen erhalten bleiben – Bedarf nicht gegeben

 

Die Fraktion DIE LINKE im Regionalverband Ruhr (RVR) wird in der Verbandsversammlung am 25. Juni 2021 den Aufstellungsbeschluss zur Änderung des Regionalplans im Gebiet der Stadt Marl ablehnen. Das hat sie auch im Verbandsausschuss getan.

Beim Aufstellungsbeschluss für den Regionalplan vor einem Jahr hatte DIE LINKE beantragt, zumindest den Jahnwald aus der neu festzulegenden Siedlungsfläche herauszunehmen. Das wäre in einem Textvermerk im Regionalplan möglich gewesen. Das hatte die damalige Mehrheit der XXL-Koalition der Verbandsversammlung abgelehnt – auch die Grüne Fraktion.

„Wir halten es für völlig falsch, die gesamte Fläche um das Jahnstadion zu bebauen“, so Wolfgang Freye, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im RVR. „Auch wenn der Maßstab des Regionalplans größer ist, als der eines Flächennutzungsplans, hätte man dem Interesse vor allem am Schutz des Jahnwaldes auch im Regionalplan Rechnung tragen können. Mit der Flächenverkleinerung hätte man den Umweltbelangen Rechnung getragen, der als schutzwürdig eingestufte Jahnwald und die Baum- und Gehölzbestände müssten auch im Zuge der Bauleitplanung durch die Stadt Marl erhalten bleiben.“

An dieser Kritik am Umfang des Regionalplanänderungsverfahren hat sich nichts geändert. Dies gilt umso mehr, als nach den neuesten Berechnungen des RVR zur bedarfsgerechten Ausweisung von Wohnflächen im Regionalplan auf dem Gebiet der Stadt Marl aktuell 16,7 Hektar Fläche über den errechneten Bedarf ausgewiesen werden. Das heißt die Stadt Marl hält Wohnflächen vor, die über dem nach den für die gesamte Region geltenden Berechnungskriterien errechneten Bedarf liegen.

Wolfgang Freye weiter: „Die Stadt selbst hat ja angeboten, den bisher für Wohnbebauung vorgesehenen Bereich südlich der Schweriner Straße/Rostocker Straße und östlich der Stubbenfeldstraße als Freiraum- und Agrarbereich auszuweisen, im Gegenzug gegen die Ausweisung des Jahnstadions als Siedlungsfläche. Die Zahlen machen deutlich, dass dies ohnehin geschehen müsste. Weitere Reduzierungen von bereits jetzt für Wohnen gesicherten Flächen zu Gunsten von Freiraum- und landwirtschaftlichen Flächen müssten ohnehin noch im Regionalplan erfolgen, der im Herbst erneut vorgelegt wird.“

Pressemitteilung als PDF...


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