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Wolfgang Freye

Land muss sich endlich zur IGA 2027 positionieren Chancen für die Region nicht durch fehlende Finanzzusage weiter blockieren

Für die Fraktion DIE LINKE im Regionalverband Ruhr (RVR) zeigt die heute im RVR vorgestellte Studie des Ruhr-Forschungsinstitutes für Innovations-und Strukturpolitik e.V. (RUFIS) zu den gesamt- und regionalwirtschaftlichen Effekten der geplanten Internationalen Gartenschau 2027 im Ruhrgebiet vor allem: Sie bringt mehr ein als sie kostet. Das ging schon aus der Machbarkeitsstudie zur IGA hervor und ist jetzt noch einmal mit Zahlen und Fakten untermauert.

Wolfgang Freye, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im RVR dazu: „Die Studie des RUFIS geht auf der Grundlage der Auswertung von vergleichbaren Projekten davon aus, dass durch die IGA rund 8.700 Arbeitsplätze entstehen, von denen rund 6.100 in der Region verbleiben. Des Weiteren können erhebliche regionale und gesamtwirtschaftliche Effekte bei Einkommen, Beschäftigung und Tourismus erzielt werden. Vor diesem Hintergrund muss sich die Landesregierung endlich positionieren. Was braucht Ministerpräsident Armin Laschet denn noch, um die aktuelle Blockade der zuständigen Ministerien aufzugeben und gegenüber dem RVR, der Emschergenossenschaft und den Ruhrgebietskommunen klare Aussagen zur Unterstützung der IGA und zur Mitfinanzierung zu treffen?"

Seit Monaten wartet die Region auf ein Ja aus Düsseldorf zur Beteiligung an den benötigten 168 Mio. Euro für die Investitionen und 88 Mio. Euro zur Durchführung der IGA. Ein „Ja“ der Landesregierung könnte auch Langzeitarbeitslosen neue Lebensperspektiven eröffnen und zu Einkommenszuwächsen von mindestens 443 Mio. Euro beitragen.

Wolfgang Freye weiter: „Das Ruhrgebiet ist in den letzten Jahrzehnten nicht durch Werbekampagnen vorangekommen, auf die im RVR gerade die CDU so sehr setzt, sondern durch handfeste Programme wie die Internationale Bauausstellung Emscherpark (IBA) oder das Kulturhauptstadtjahr 2010, das zu dauerhaften Investitionen von mehreren hundert Millionen Euro führte. Es wäre fatal, wenn die Chancen der IBA von schwarz-gelb in den Sand gesetzt würden. Wer wie ein Mantra vor sich her trägt, dass das Ruhrgebiet mehr Wirtschaft, Kreativität, Tourismus und Kooperation braucht, der sollte auch klar sagen, was ihm die IGA wert ist – am besten bis zur nächsten Verbandsversammlung am 6. Juli, damit hier endlich die weiteren Entscheidungen getroffen werden können.“

 


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