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DIE LINKE, RVR, Wolfgang Freye

Olympiabewerbung: Kein „Schrecken ohne Ende …“

Gerhard G. pixabay

DIE LINKE im RVR hält Infrastrukturverbesserung in der Region für eine Alltagsaufgabe

 

Die Fraktion DIE LINKE im Regionalverband Ruhr (RVR) hält es für sinnvoll, nach der Vorentscheidung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) für Brisbane als Austragungsort der Olympischen Spiele 2032 einen Schlussstrich unter die Bewerbung der Rhein-Ruhr-Region zu ziehen. DIE LINKE im RVR hat die Bewerbung von Anfang an kritisch gesehen und ist für eine frühzeitige Bürgerbeteiligung eingetreten, bevor „Pflöcke“ gesetzt werden.

 

„Die überraschende Vorentscheidung des IOC zeigt, wie schwierig und unberechenbar die Zusammenarbeit mit dem IOC ist,“ so Wolfgang Freye, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im RVR. „Es folgt seinen eigenen Gesetzen und ist angesichts weltweit immer mehr zunehmender Kritik an den Olympischen Spielen in der heutigen Form offensichtlich bereit, Transparenz bei der Entscheidungsfindung weiter aufzugeben. Gleichzeitig hat sich gezeigt, dass auch der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) weder die Frage der Zustimmung für Einwohner*innen an Rhein und Ruhr noch die Finanzierung für geklärt hält. Auf diese Fragen haben auch wir immer wieder hingewiesen und eine frühzeitige Bürger*innenbeteiligung gefordert, zum Beispiel mit Ratsbürgerentscheiden zur Kommunalwahl im letzten Jahr. Die Mehrheit im RVR, die Oberbürgermeister 14 Städte und Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) haben gedacht, dafür wäre noch viel Zeit und haben sich offensichtlich geirrt.

Wir sind entschieden dafür, die Bewerbung nun nicht weiter zu verfolgen, sondern den Bewerbungsprozess für 2032 zu beenden. Lieber ein ‚Ende mit Schrecken‘, als ein ‚Schrecken ohne Ende‘! Die dringend nötige Verbesserung der Infrastruktur, gerade bei dem im Ruhrgebiet schlecht aufgestellten Öffentlichen Nahverkehr, muss sich aus unserer Sicht an den Alltagsaufgaben organisieren und nicht an Leuchtturmprojekten wie Olympia. Die Verbesserung des Nahverkehrs durch Olympia mag 1972 in München geklappt haben, ist aber heute nicht mehr zeitgemäß. Dies gilt umso mehr, als die letzten Olympiaden für die Öffentliche Hand ‚Minusgeschäfte‘ waren.“

 

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