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Weitere Optimierung der B 224 ist die Lösung - DIE LINKE im RVR lehnt CDU-Resolution für A 52 ab

Die Fraktion DIE LINKE im Regionalverband Ruhr (RVR) wird die von der CDU-Fraktion für die Verbandsversammlung am 3. Dezember 2007 beantragte Resolution zur ?Verbesserung der Ver-kehrsinfrastruktur in der Metropole Ruhr? ablehnen.

?Die CDU Resolution setzt vor allem auf eins: Mehr und stärker ausgebaute Autobahnen im Revier?, erklärt der Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im RVR, Wolfgang Freye.

?Besonders problematisch ist, dass die CDU will, dass sich die Verbandsversammlung für eine Beschleunigung des Ausbaus der B 224 zur Autobahn A 52 ausspricht. Das ist mit uns nicht zu machen. Wir lehnen die A 52 n als weitere Nord-Süd-Autobahn im Ruhrgebiet ab. Stattdessen sollten gerade im Raum Gladbeck die Optimierungsarbeiten auf der B 224 weiter geführt werden. Sie zeigen bereits Erfolge.?       

Schon seit Jahren ist der der Ausbau der A 52 ein Streitthema in Essen, Bottrop, Gelsenkirchen und Gladbeck. Sie wird keine Entlastung des Verkehrs im Ruhrgebiet bringen, sondern zusätzlichen Querungsverkehr mitten im Ruhrgebiet. Das geht auch aus dem Bundesverkehrswegeplan hervor. Die angespannte Verkehrslage auf der B 224 vor allem im Raum Gladbeck, die immer wieder als Grund für die angebliche Notwendigkeit des Ausbaus der A 52 angeführt wird, ist bereits mit Umstellung der Ampelphasen spürbar entschärft worden. Hier gilt es anzuknüpfen.     

?Eine Entlastung vom Autoverkehr erreicht man nicht durch Autobahnbau, sondern durch einen Ausbau des Öffentlichen Nahverkehrs und die Optimierung des Vorhandenen?, so Wolfgang Freye weiter. ?Hinzu kommt, dass der Ausbau der A 52 die Wohn- und Lebensbedingungen von zigtausend Menschen drastisch verschlechtern würde. Im Osten von Essen soll sie z.B. mitten durch dicht besiedelte Wohngebiete führen. Eine Festlegung auf den Ausbau der B 224 zur A 52, was die CDU in ihrem Antrag an die Verbandsversammlung ausdrücklich fordert, wäre für Gladbeck nicht weniger problematisch. Das belegt ja auch das von der Stadt in Auftrag gegeben wurde. Besser als die Heege-Lösung wäre aber der Verzicht auf den A 52-Ausbau.?      

Auch der Naturschutzbund Gladbeck sieht in der Optimierung der Verkehrslenkung auf der B 224 die idealste Lösung, wie der Vorsitzende Karl-Heinz Ochlast heute sagte.

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