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Keine RVR-Gelder für die ?Loveparade? - Linksfraktion im RVR weist die Forderung der CDU im VRR zurück

Wolfgang Freye, Fraktionsvorsitzender

Die Fraktion DIE LINKE im Regionalverband Ruhr (RVR) weist die Forderung des Vorsitzenden der CDU-Fraktion in der Verbandsversammlung des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR), Frank Heidenreich, nach einer Kostenbeteiligung des RVR an der ?Loveparade? zurück.

?Die Forderung ist für uns überhaupt nicht nachvollziehbar. Was hat der RVR mit der ,Loveparade? zu tun??, fragt sich der Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im RVR, Wolfgang Freye. ?Die ,Loveparade? als solche ist zwar eine begrüßenswerte Angelegenheit, doch es ist nicht die Aufgabe des RVR sie zu finanzieren. Die Mittel dafür müssten letztendlich die hochverschuldeten Kommunen im Ruhrgebiet aufbringen, die den Haushalt des RVR per Umlage finanzieren.?

Seit Wochen wird diskutiert, wie die überschuldete Stadt Duisburg, in der die Loveparade dieses Jahr stattfinden soll, die Kosten der Parade aufbringen soll. Eine Mehrheit aus LINKE, SPD und FDP lehnt eine Bezuschussung mit kommunalen Mitteln ab und setzt auf Sponsoren.

?Wir teilen die Ansicht unserer Genossinnen und Genossen in Duisburg. Die katastrophale Haushaltslage der Stadt macht es unmöglich, dass sie sich an den Kosten dieses Events beteiligt?, erklärt Wolfgang Freye weiter. ?Natürlich ist auch die Loveparade Kultur, aber leider auch nur ein Einzelevent. DIE LINKE will Nachhaltigkeit und kann darum nicht befürworten, dass hierfür hohe Geldsummen ausgegeben werden sollen, während gleichzeitig der Soziokultur und der freien Szene, die seit Jahren ums Überleben kämpfen, die Mittel immer mehr gekürzt werden.?

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