Die Linke im RVR: Reden
Änderung des Gesellschaftervertrages der Kultur Ruhr GmbH
Rede von Wolfgang Freye auf der konstituierenden Sitzung der Verbandsversammlung am 28.11.2025
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
auch hier können wir nicht so richtig nachvollziehen, was die Verringerung der Plätze im Aufsichtsrat der Kultur Ruhr GmbH von 16 auf 12 für uns als Ruhrparlament wirklich bringen soll.
Wir sehen keinen Vorteil für den Regionalverband Ruhr, sondern nur weniger Beteiligung an den Beratungen. Ein solcher Schritt hat noch nicht einmal den Vorteil, dass in der jetzigen Legislatur die AfD an der Kultur Ruhr nicht beteiligt werden würde. Auch sie hat bei einem kleineren Aufsichtsrat ein Mandat sicher. Auch unter dem Gesichtspunkt bringt es eigentlich nichts.
Insofern können wir die Verkleinerung zum jetzigen Zeitpunkt nicht nachvollziehen und sind schon der Meinung: Wenn das Problem der Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, Ina Brandes, die Vertretung von zu vielen Ministerien im Aufsichtsrat ist, wie von Ihnen, Herr Regionaldirektor, ausgeführt, dann kann sie das ja selbst ändern. Es wäre ihre Sache, dies durch eine andere Entsendung der Vertreter des Landes in den Aufsichtsrat zu klären. Das betrifft uns als Ruhrparlament nicht.
Im Gegenteil, durch diese Regelung wird das Kontrollgremium der für unsere Region extrem wichtigen Kultur Ruhr GmbH kleiner gesetzt. Die Mitwirkungsmöglichkeiten des Ruhrparlaments werden eingeschränkt. Das können wir nicht so richtig nachvollziehen und werden deshalb diese Änderung so nicht mittragen.
Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!

