Die Linke im RVR: Reden

TOP 11.3: Gesamtregionales Haldenkonzept

Eleonore Lubitz

Rede von Eleonore Lubitz auf der Verbandsversammlung am 4.7.2025

Sehr geehrter Herr Regionaldirektor,

liebe Kolleg:innen der demokratischen Fraktionen,

liebe Verwaltung,

vorab möchte ich heute mal am Anfang meiner Rede besonders Frau Frense, Frau Dr. Budinger und Herrn Seidel danken, die sich kurzfristig für die Beantwortung von Fragen in unserer Fraktion zur Verfügung gestellt haben.

Das Gesamtregionale Haldenkonzept lässt sich als Kompendium verstehen und ist, wie Frau Dr. Budinger feststellt, eine lebende Datenbank.

Die Verwaltung wird mit dem vorliegenden Konzept beauftragt, gemeinsam mit den betroffenen Kommunen Entwicklungsperspektiven für die einzelnen Halden zu konkretisieren und Fördermittel für die Realisierung zu akquirieren.

Jede Halde wird gemäß ihres Schwerpunktes Erneuerbare Energie, Erholung, Tourismus, Schutz der Natur – Erhöhung der Biodiversität eingeordnet.

Wie in der Fraktion diskutiert, regen wir an, zu den Steckbriefen auch die Daten der Biodiversitätsanalyse und deren räumliche Verortung auf den Haldenkörpern zu hinterlegen. Die Daten von Ruhr Grün zur Biodiversität sollen ebenfalls einfließen.

Von 70 Halden sind 58 Halden in Vertragsnahme des RVR und 48 davon bis 2035 zugänglich. Einige wenige Halden werden wohl als Ewigkeitslast gemäß Bergbaurecht nicht aus der Bergaufsicht entlassen und wie die brennende Halde in Gladbeck nie zugänglich gemacht werden können.

Jede Halde, auch die kleinste wird steckbrieflich hinterlegt, auch die einzelnen Förderprogramme sollen nach und nach je nach Konkretisierung eingepflegt werden.

Das Gesamtregionale Haldenkonzept ist zwar arbeitsintensiv, ist jedoch am Ende des Tages ein wertvoller Pool und Beispiel dafür, wie kommunale Zusammenarbeit funktionieren kann.

Die Linke stimmt dem Gesamtkonzept zu.

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und Glück auf!

 

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