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Verbandsversammlung Redebeitrag von Tomas Grohé zum TOP 1.11 Raumordnungsverfahren für die geplante Erdgasanschlussleitung der Thyssengas GmbH von Datteln nach Herne

Tomas Grohé
Tomas Grohé

Sehr geehrter Herr Vorsitzender,

liebe Kolleginnen und Kollegen,

 

Wir möchten zur der vorliegenden raumordnerischen Beurteilung der Antragstrasse auf folgende Divergenzen hinweisen:

Bezogen auf die Flächeninanspruchnahme wird die Antragstrasse „als die ungünstigste“ eingeschätzt.

Gleiches gilt bezogen auf die Beeinträchtigung von Waldbereichen. Hier wird sie als „die konfliktreichste“ beurteilt.

 

Dieselbe Einschätzung gilt auch für die potentielle Beeinträchtigung von Naturschutzgebieten. Bezogen auf die Beeinträchtigung von Fließgewässern werden ihr „hohe Konfliktpotentiale“ bescheinigt.

Trotz alledem wird sie in der Gesamtbeurteilung als „die günstigste“ bewertet – offensichtlich, weil sie bezogen auf mögliche Beeinträchtigungen von Allgemeinen Siedlungsbereichen (ASB) und Gewerbe- und Industriebereichen (GIB) als günstiger im Vergleich zu den anderen Varianten gilt.

Wir sind sehr gespannt, wie diese Widersprüche und Diskrepanzen im nun folgenden Planfeststellungsverfahren und damit in größeren Maßstäben aufgelöst werden soll.

Und eins noch zum Schluss:

Die Wahrscheinlichkeit kommender Klagen gegen diese Trasse ist mit diesem Abwägungsergebnis nicht minimiert worden.

Danke für die Aufmerksamkeit!

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