Anträge
Resolution zum Erhalt des Stahlstandortes Nordrhein-Westfalen
Ruhrparlament solidarisch mit Stahlarbeitern –
Stahlbasis und Konzernsitz in NRW erhalten!
Das Ruhrparlament des Regionalverbandes Ruhr (RVR) sieht die geplante Fusion der Stahlsparten von thyssenkrupp und dem indischen Konzern Tata mit Sorge. Mit dieser Fusion sind rund 2.000 Arbeitsplätze in der Stahlsparte bei thyssenkrupp bedroht.Gleichzeitig ist eine Verlagerung des Firmensitzes von Nordrhein-Westfalen nach Amsterdam geplant. Das wäre ein Bruch in der Geschichte des größten europäischen Stahlkonzerns bei der traditionell gewachsenen regionalen Verbundenheit mit der Metropole Ruhr. Zudem gilt die Montanmitbestimmung in den Niederlanden nicht.
Das Ruhrparlament erklärt sich solidarisch mit der Belegschaft von thyssenkrupp Stahl und unterstützt sie in ihren Bemühungen, die Arbeitsplätze zu erhalten, die Montanmitbestimmung zu „leben“ und den Firmensitz in NRW zu halten. Die Verantwortlichen werden aufgefordert, in den Verhandlungen Transparenz und Klarheit zu schaffen und für eine Perspektive der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Sorge zu tragen.Die industrielle Basis des Ruhrgebietes darf nicht weiter gefährdet werden!
Das Ruhrparlament appelliert an die Verantwortlichen von thyssenkrupp, ihre Positionen zu überdenken. Sie appelliert an die Landesregierung, sich für die genannten Forderungen einzusetzen und die Belegschaft zu unterstützen. Landesarbeits- und Sozialminister Laumann hat zu Recht festgestellt: „Da, wo man gut behandelt wird, geht man nicht weg,(…) thyssenkrupp gehört nach Nordrhein-Westfalen – auch was den Firmensitz angeht."
